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Chorfahrt mit unseren Angehörigen nach Bad Doberan vom 01. - 03. Oktober 2011

Eigentlich wollten wir schon im letzten Jahr nach Bad Doberan fahren, um mit dem dort ansässigen Lehrerchor ein gemeinsames Konzert zu geben. Aber irgendwie fanden wir nicht den richtigen Termin, also planten wir dann langfristig die Fahrt gemeinsam mit unseren Angehörigen für 2011.
Ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal solch ein Sommerwetter zum 1. Oktober gewesen ist. Auf jeden Fall gab es solche Tage nicht einmal im Sommer. Mit zwei Bussen von Steglich-Reisen ging es mitten in der Nacht (5.30 h) los. Und das gleich mit einer kleinen Panne. Auf dem Parkplatz sprang auf einmal der Bus nicht mehr an. Was nun? Kein Problem! Der zweite Bus fuhr an die Tankstelle und wappnete sich mit einem Starterkabel und schon ging die Fahrt weiter. Das kann ja heiter werden, dachten sich sicher einige. Aber das war wirklich das einzigste technische Problem. Eher hatten wir mit der sehr rasanten Fahrweise des "kleinen Frank" zu tun.
Hinter Berlin machten wir dann auf einem leider ziemlich stinkenden Parkplatz halt und hatten Mühe, ein Plätzchen zum Frühstück zu finden. Gott, sind wir froh, dass Renate immer die Esserei total im Griff hat. Es gab allerlei leckere Sachen zum Stärken und dann auch noch Likörchen aus Eiern und schon konnte die Fahrt weiter gehen in Richtung Röbel. Bei allerallerschönstem Sonnenschein schipperten wir über die Müritz nach Waren. Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dann weiter nach Rostock. Nach dem Einchecken im Hotel IBIS sind wir mit einem straffen Fußmarsch zum Essen in den Hopfenkeller eingekehrt. Tolle flotte Bedienung, gutes Essen und ein edler Wein. Alles perfekt und Entschädigung für den langen Fußmarsch. Aber der Tag war doch ziemlich lang. Einige fuhren gleich in das Hotel und andere trafen sich rein zufällig in der gleichen Bar noch auf einen Drink.

Der Sonntag war der Tag der beiden Konzerte. Am Vormittag hatte Tobias einen Auftritt in der St.Petrikirche zu Rostock geplant. So trafen wir vor der Kirche den Herrn Braas, dem mit viel viel Wissen ausgestatteten Erklärer. Gut, so viel konnte man sich dann doch nicht merken, aber interessant war es. Nach dem Gottesdienst konnten wir unser Können vor einer doch angenehm gefüllten Kirche darbieten. Unser Chorleiter, Tobias Horschke, ließ uns dann noch an seinen tollen Orgelkünsten teilhaben. Diese Darbietungen rundeten den Auftritt in diesem Ambiente absolut ab.
Am Nachmittag ging es dann nach Bad Doberan zum eigentlichen Konzertnachmittag zusammen mit dem Lehrerchor. Der Chorleiter hatte echt Angst, dass zu wenige Menschen in das Kulturhaus kommen könnten, weil es ja so ein tolles Sommer- und Badewetter war. Aber nichts da. Es war bis zum letzten Platz ausgefüllt. Eine tolle Anerkennung der Vorbereitungsarbeit dieses Chores und auch für alle Sängerinnen und Sänger beider Chöre. Es war ein rundum toller Nachmittag und der Wunsch nach einem erneuten Treffen war sehr herzlich.
In Bad Doberan steht ja nun auch der Münster, in Europa einzigartig, was Bauweise und Klang betrifft. Ulla Steglich konnte die Dame im Münster dazu überreden, dass wir trotz Schließzeit noch einmal uns dieses Kleinod anschauen durften. Und dann meinte sie: Also wenn der Chor nicht gleich singt, schließt sie zu. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Mit sakralen Klängen erzeugten wir bei uns selbst und den Zuhörern Gänsehaut. Und als sie dann noch erklärte, dass hier "nur" der Kreuzchor singen darf, waren wir umso mehr gerührt.

Am Abend sollten wir uns "schick anscheuseln" stand auf dem Reiseblatt. Da ging es zum gemeinsamen Abendessen und Tanz. Das Motto "Wenn der Hein mit dem Schifferklavier…" Gut gut, dass wir selbst viele Lieder kennen und dem Abend so eine etwas abwechslungsreichere Note gaben. Bis weit nach Mitternacht hielten wir es dann noch bei Cocktail und Geschnatter aus.
Leider war der Montagmorgen nicht ganz so nach unserem Geschmack. Dunkle Wolken, ein paar Regentropfen und Wind begleitete uns nach Warnemünde zur Hafenrundfahrt. Aber wir ließen es uns trotzdem nicht nehmen, auf dem Oberdeck zu sitzen und die frische Brise zu genießen. Die Sonne schob sich dann zum Mittag hin doch durch die Wolken, aber da mussten wir ja leider wieder die Heimreise antreten.

Alles in allem war es eine sehr schöne Fahrt mit vielen Erlebnissen, mit erfolgreichen Auftritten und einer Menge Spaß. Nun können wir mit ganz viel Kraft an den zweiten Teil unserer CD-Produktion herangehen.

Helga Hegewald



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